„Sie legen ihre Kronen vor seinem Thron nieder und rufen: ,Würdig bist du, Herr, unser Gott, Ruhm und Ehre zu empfangen und für deine Macht gepriesen zu werden! Denn du bist der Schöpfer aller Dinge; nach deinem Willen wurde alles ins Dasein gerufen und geschaffen.’“

Offenbarung 4,9–11

 

 

Danken tut gut. Denn im Danken kommen wir mit unserer tiefsten Bestimmung als Menschen in Berührung: Als Geschöpfe auf die Liebe des Schöpfers zu antworten und in einer vertrauten Beziehung mit ihm zu leben.

 

Zwar preist ihn auch die übrige Schöpfung auf ihre ganz eigene Weise (Psalm 148). Aber nur der Mensch, geschaffen als Gottes Ebenbild, kann Gott als seinen Erschaffer erkennen, (nach-)denkend sein liebendes Handeln betrachten und als Antwort sein Leben vor ihm niederlegen. Weil unser Dank eine freiwillige Erwiderung aus Liebe ist, ist er für Gott, den Tag und Nacht alle Engel preisen (Offenbarung 5,11+12), so kostbar.

 

Gott wird nicht größer, wenn wir ihm danken – aber wir werden glücklich, weil uns in der Hinwendung zu Gott der tiefste Grund unseres Seins begegnet (Johannes 17,3).

 

 

SABINE MÜLLER ist Gründerin und Redaktionsleiterin von MINDO.

E-Mail: sabine.mueller@mindo-magazin.de

 

 

 

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