„Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde auffordere, ist das Gebet. Es ist unsere Aufgabe, mit Bitten, Flehen und Danken für alle Menschen einzutreten, insbesondere für die Regierenden.“

1.Timotheus 2,1 (NGÜ)

 

 

Frieden und Freiheit – für viele Menschen auf der Welt ist das immer noch ein weit entfernter Traum. Dass er in weiten Teilen Europas seit so vielen Jahren Wirklichkeit ist, ist ein Privileg – besonders für Deutschland, in dem es nach dem Ende der Nazidiktatur vor 75 Jahren mehr als vier Jahrzehnte brauchte, bis die Demokratie in Ost wie West ankommen war. Und besonders zurzeit tut es beim Blick in die Welt gut, sich daran zu erinnern, was für ein Geschenk es ist, in einem demokratischen Land zu leben und es mitgestalten zu dürfen.

 

Hast du Gott schon einmal ganz bewusst für unsere funktionierende Demokratie gedankt? Und auch für die, die sich Tag für Tag dafür einsetzen: unsere Politikerinnen und Politiker? Vielleicht ist dir der Gedanke seltsam fremd. Doch für den Apostel Paulus war er keine Nebensache, im Gegenteil: Er hebt die Fürbitte und den Dank – allem voran für die, die politische Verantwortung tragen –, als „erste und wichtigste“ Aufgabe besonders hervor.

 

Darum tu es: Bitte, flehe und danke vor Gott für die, die uns durch diese Zeit navigieren! Tu es heute, tu es öfters, tu es regelmäßig. Wir alle – und sie im Besonderen – brauchen Gottes Weisheit. Damit uns erhalten bleibt, wovon Generationen vor uns nur träumen konnten: Frieden und Freiheit.

 

Sabine Müller

ist Redaktionsleiterin von MINDO.

 

Weitere Impulse gibt es in dem Impuls-Tagebuch „365“, das kostenfrei bei der „Stiftung Bibel Liga“ bezogen werden kann: www.bibelliga.org

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